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Immobilien miethäuser

Immobilien miethäuser

Warum überhaupt in Mietshäuser investieren?

Viele Menschen sehen in Immobilien als Kapitalanlage mehr als nur Beton und Ziegel. Sie sehen Stabilität in unsicheren Zeiten. Während andere Anlageformen stark schwanken können, bieten Mietshäuser oft eine verlässliche Basis. Du schaffst Wohnraum und erhältst dafür regelmäßige Zahlungen.

Was macht den Reiz aus? Es ist die Kombination aus mehreren Faktoren:

• Stetiger Cashflow: Monatliche Mieteinnahmen helfen dir, laufende Kosten zu decken und Vermögen aufzubauen.

• Inflationsschutz: Mieten passen sich tendenziell der Inflation an. Dein Geld verliert also nicht so schnell an Wert.

• Wertsteigerung: Über die Jahre gewinnt die Immobilie selbst oft an Wert, besonders in gefragten Lagen.

Wenn du überlegst, kleinere Mehrfamilienhäuser kaufen zu wollen, denkst du wahrscheinlich nicht nur an eine Wohnung, sondern an mehrere Einnahmequellen in einem Objekt. Das reduziert dein Risiko, falls mal eine Wohnung leer steht.

Die Suche nach dem richtigen Mietshaus: Wo fängt man an?

Die wichtigste Phase ist die Vorbereitung. Du kannst nicht einfach in die erstbeste Stadt fahren und hoffen, dass sich etwas Gutes ergibt. Hier kommt das Stichwort Lage ins Spiel – und zwar nicht nur die Lage der Stadt, sondern die Lage des Hauses innerhalb des Ortes.

Standortanalyse: Was macht eine gute Lage aus?

Bei Anlageimmobilien ist die Lage anders zu bewerten als beim eigenen Zuhause. Du brauchst Mieter, die langfristig dort wohnen wollen und die Miete stabil zahlen können. Das bedeutet, du musst dir folgende Fragen stellen:

• Infrastruktur: Sind Ärzte, Supermärkte und Schulen schnell erreichbar? Pendler schätzen kurze Wege zur Arbeit oder zum Bahnhof.

• Bevölkerungsentwicklung: Wächst die Stadt oder schrumpft sie? Eine stabile oder wachsende Bevölkerung sichert die Nachfrage nach Wohnraum.

• Mietpreisniveau: Was ist die ortsübliche Vergleichsmiete? Du musst kalkulieren können, ob du eine angemessene Rendite erzielst, ohne die Mieter durch überzogene Preise zu verprellen.

Viele Einsteiger machen den Fehler, sich nur auf Metropolen zu konzentrieren. Dort sind die Kaufpreise oft so hoch, dass die Rendite leidet. Manchmal sind kleinere Städte oder Speckgürtelregionen mit guter Anbindung viel spannender für Investoren, die Mietshäuser mit guter Rendite suchen.

VIDEO: Immobilie kaufen & vermieten: Lohnt sich das? | Finanzfluss

Objektprüfung: Was muss ich mir genau ansehen?

Du hast ein potenzielles Objekt gefunden. Jetzt gilt es, tief zu graben. Stell dir vor, du hältst den Schlüssel in der Hand. Was siehst du wirklich? Es reicht nicht, dass die Fassade schön aussieht. Du musst wissen, was unter der Oberfläche schlummert, denn unerwartete Sanierungen fressen deine Mieteinnahmen auf.

Konzentriere dich auf die sogenannten „großen Posten“:

• Dach und Fassade: Wann wurde zuletzt saniert? Ein neues Dach kostet schnell 50.000 Euro oder mehr.

• Heizungsanlage: Ist sie modern und energieeffizient? Alte Ölheizungen können bald hohe Kosten verursachen, wenn neue gesetzliche Vorgaben kommen.

• Elektrik und Sanitär: Gerade in Altbauten sind veraltete Leitungen ein potenzielles Risiko und müssen teils komplett erneuert werden.

Ein Tipp von mir: Lass immer einen unabhängigen Bausachverständigen das Objekt prüfen, bevor du einen Kaufvertrag unterschreibst. Das kostet Geld, kann dich aber vor bösen Überraschungen bewahren, wenn du Mehrfamilienhaus zur Kapitalanlage kaufst.

Finanzierung und Renditekalkulation

Das ist oft der Punkt, an dem viele zögern. Wie viel Eigenkapital brauche ich, und wie rechne ich aus, ob sich das lohnt?

Die Finanzierung sichern

Banken schauen bei Investitionsimmobilien oft genauer hin als bei selbstgenutzten Immobilien. Sie wollen sehen, dass die Mieteinnahmen plus dein eigenes Einkommen die Kreditraten decken.

Wichtig ist, dass du nicht nur den Kaufpreis und die Nebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer – die fallen immer an!) einplanst. Du brauchst auch Puffer für Renovierungen und Leerstand.

Sprich frühzeitig mit verschiedenen Finanzierungsberatern. Frage gezielt nach Konditionen für Finanzierung von Mehrfamilienhäusern. Manchmal sind spezielle Programme für Wohnungsbaugesellschaften oder Investoren zugänglich.

Die Rendite verstehen

Die wichtigste Kennzahl ist die Brutto-Anfangsrendite. Ganz einfach gesagt: Was bekommst du pro Jahr an Miete im Verhältnis zum Kaufpreis?

Formel: (Jährliche Nettokaltmiete / Kaufpreis inkl. Nebenkosten) x 100 = Brutto-Anfangsrendite in Prozent.

Wenn du ein Haus für 400.000 Euro kaufst und 24.000 Euro Miete im Jahr einnimmst, hast du 6% Bruttorendite. Klingt gut, oder?

Aber Achtung: Das ist nur die Brutto-Zahl. Du musst noch die Bewirtschaftungskosten abziehen (Instandhaltungsrücklage, Verwaltung, Leerstand). Experten raten, mindestens 1% des Kaufpreises pro Jahr für Reparaturen zurückzulegen. Erst nach Abzug dieser Kosten siehst du, was wirklich übrig bleibt – deine Nettorendite.

Die Vermietung: Mieter finden und binden

Du hast das Haus gekauft und renoviert. Jetzt kommen die Mieter. Viele befürchten hier den größten Stressfaktor. Dabei kannst du mit klaren Regeln und Professionalität viel erreichen.

Vertiefende Links

Hier ist eine kuratierte Liste von Links, die dir alles über Immobilien miethäuser verraten.

Mietwohnungen

Verwaltung Miethäuser – Heinrich Bossert Immobilien GmbH & Co. KG

Die perfekten Mieter finden

Die Qualität deiner Mieter entscheidet über deinen Erfolg beim Thema Immobilien mieten und vermieten. Du brauchst zuverlässige Zahler, keine juristischen Dauerbrenner.

Beim Auswahlprozess solltest du systematisch vorgehen:

• Solide Bewerbungsunterlagen: Verlang eine aktuelle Schufa-Auskunft, Einkommensnachweise der letzten drei Monate und eine Mietschuldfreiheitsbescheinigung vom Vormieter.

• Das persönliche Gespräch: Nimm dir Zeit für Besichtigungen. Du musst ein Gefühl bekommen, ob die Person zu deinem Haus passt.

• Checken der Unterlagen: Sei gründlich. Lieber einmal mehr nachfragen, als später Probleme bekommen.

Mietverträge und Rechtliches

In Deutschland hast du als Vermieter zwar Rechte, aber der Mieterschutz ist stark. Nutze immer aktuelle, rechtssichere Mietverträge. Du kannst diese beim lokalen Haus- und Grundbesitzerverein erhalten. Die Mitgliedschaft dort lohnt sich oft schon für das erste eigene Mietshaus, weil du dort auch Beratung bei Streitfällen bekommst.

Verstehe die Grundlagen der Nebenkostenabrechnung. Das ist eine häufige Fehlerquelle. Wenn du dir unsicher bist, delegiere diese Aufgabe an einen professionellen Verwalter. Das kostet zwar, erspart dir aber viel Ärger und Zeit.

Verwaltung: Selbst machen oder abgeben?

Wenn du mehrere Mietwohnungen in einem Haus besitzt, stellt sich schnell die Frage nach der Verwaltung. Dies ist ein entscheidender Punkt für deine Lebensqualität als Investor.

Selbstverwaltung: Nähe und Kontrolle

Wenn das Haus nah bei dir liegt, kannst du viel selbst machen. Du kennst deine Mieter persönlich, kannst Reparaturen schnell organisieren und sparst die Verwaltergebühr (die meist 3–5% der Kaltmiete beträgt).

Aber: Das kostet Zeit. Du bist der Ansprechpartner bei Rohrbruch um 2 Uhr nachts, du musst die jährliche Heizkostenabrechnung erstellen und du kümmerst dich um Kündigungen.

Professionelle Verwaltung: Freiheit und Standard

Wenn du weiter weg wohnst oder einfach deine Freizeit lieber anders verbringst, ist ein professioneller Verwalter Gold wert. Er übernimmt alle administrativen und technischen Aufgaben. Er sorgt für eine professionelle Nebenkostenabrechnung und kennt die lokalen Handwerker.

Überlege, wie viele Einheiten du verwaltest. Bei einem kleinen Haus mit zwei Parteien ist Selbstverwaltung oft machbar. Bei fünf oder mehr Parteien wird es schnell kompliziert.

Häufig gestellte fragen

was ist bei altbauten mit mehreren wohnungen zu beachten

Bei Altbauten musst du besonders vorsichtig bei der Bausubstanz sein. Prüfe Dach, Keller und die Leitungen genau auf Schäden. Plane immer höhere Rücklagen für Sanierungen ein, als du es bei einem Neubau tun würdest. Die Energieeffizienz ist oft ein Schwachpunkt, der zukünftige Kosten verursachen kann.

wie erkenne ich eine gute rendite bei miethäusern

Eine gute Bruttorendite liegt oft über 5% bis 7%, abhängig von der Region und dem Zustand der Immobilie. Entscheidend ist aber die Nettorendite nach Abzug aller Kosten wie Instandhaltung und Verwaltung. Vergleiche immer die Rendite mit der Verzinsung deines Kredits, um den tatsächlichen positiven Cashflow zu ermitteln.

sollte ich lieber ein ganzes haus oder einzelne wohnungen kaufen

Ein ganzes Haus verteilt dein Risiko besser. Wenn eine Wohnung leer steht, erhältst du trotzdem Miete von den anderen Einheiten. Beim Kauf einzelner Wohnungen (Eigentümergemeinschaften) hast du mehr Mitspracherecht bei Entscheidungen, bist aber bei Leerstand sofort von 100% Einnahmeverlust betroffen.