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Wohnung verkaufen mit Immowelt: Ihr einfacher Weg zum Erfolg

Wohnung verkaufen mit Immowelt: Ihr einfacher Weg zum Erfolg

Der erste Schritt: Realistisch einschätzen, was du hast

Bevor du überhaupt daran denkst, Inserate zu schalten oder Makler anzurufen, musst du den Wert deiner Wohnung kennen. Viele Verkäufer neigen dazu, den Preis etwas zu hoch anzusetzen, weil sie Erinnerungen und emotionale Werte mit dem Zuhause verbinden. Das ist menschlich, aber beim Verkauf hilft es nicht weiter. Ein realistischer Preis ist der Schlüssel zum schnellen und erfolgreichen Verkauf.

Die eigene Immobilie objektiv bewerten

Die Wertermittlung ist das Fundament deines gesamten Verkaufsprozesses. Du fragst dich, wie du den aktuellen Marktwert deiner Immobilie in deiner Stadt herausfindest? Es gibt verschiedene Wege. Der einfachste, aber oft ungenaueste, ist der Blick auf Vergleichsobjekte in deiner Nachbarschaft. Schau auf Portalen wie Immowelt, was ähnliche Wohnungen in deinem Viertel gerade kosten. Das gibt dir eine erste grobe Richtung.

Für eine fundierte Aussage brauchst du aber mehr Details. Denk über folgende Punkte nach:

• Lage (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten).

• Zustand der Wohnung (Wann wurde zuletzt renoviert?).

• Besondere Merkmale (Balkon, Einbauküche, Stellplatz).

• Energieeffizienz (Welchen Energieausweis hat das Haus?).

Viele Experten raten dazu, eine professionelle Immobilienbewertung vornehmen zu lassen. Das kostet zwar etwas Geld, aber diese Investition kann sich auszahlen, weil du weißt, was du verlangen kannst und warum. Wenn du später den passenden Käufer ansprichst, kannst du die Preisbasis gut erklären.

Die Verkaufsstrategie festlegen: Selbst machen oder mit Profi?

Jetzt kommt die erste große Entscheidung: Verkaufst du deine Wohnung in Eigenregie oder beauftragst du einen Immobilienmakler? Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile, und die beste Wahl hängt stark von deiner Zeit, deinem Wissen und deinem Verhandlungsgeschick ab.

Der Weg in die Selbstvermarktung

Wenn du viel Zeit hast und dich mit dem Thema intensiv beschäftigen möchtest, kannst du den Verkauf selbst in die Hand nehmen. Das spart die Maklerprovision, die oft zwischen drei und sieben Prozent des Verkaufspreises liegt. Du übernimmst dann aber alle Aufgaben, die sonst der Makler erledigt.

Was das konkret bedeutet, wenn du planst, deine Wohnung über Immowelt zu verkaufen:

• Exposé erstellen: Hochwertige Fotos machen (lass hier niemanden sparen!), alle Daten und Fakten sauber zusammenstellen.

• Preis festlegen und verhandeln: Du musst in der Lage sein, den Preis gegenüber Interessenten zu verteidigen und Kompromisse zu finden.

• Besichtigungen durchführen: Sei bereit, viele Termine wahrzunehmen, auch wenn du merkst, dass die Interessenten nur schauen wollen.

• Bonitätsprüfung: Du musst Unterlagen prüfen, um sicherzustellen, dass der Käufer das Geld auch wirklich hat.

• Kaufvertrag vorbereiten: Am Ende brauchst du einen rechtssicheren Vertrag, der beim Notar unterschrieben wird.

VIDEO: Erste Wohnung, Haus kaufen zur Eigennutzung. Geheimtipps, was ist zu beachten bei ImmoScout24 & Co.

Must-reads

Hier ist eine kuratierte Liste von Links, die dir alles über Wohnung verkaufen mit Immowelt: Ihr einfacher Weg zum Erfolg verrät.

Immowelt Pilz: Startseite

Wohnung verkaufen – Wohnungsverkauf mit immowelt.at

Wann der Makler die richtige Unterstützung ist

Wenn du wenig Erfahrung mit Immobilienverkäufen hast oder einfach den Stress vermeiden möchtest, ist ein guter Makler Gold wert. Er kennt den Markt, hat oft schon eine Liste potenzieller Käufer und weiß, wie man Verhandlungen führt, ohne den Preis zu drücken.

Achte bei der Auswahl auf Erfahrung in deiner Region. Frage, welche Strategie der Makler vorschlägt, um deine Wohnung zeitnah zu verkaufen. Ein seriöser Makler wird dir genau erklären, welche Kosten anfallen und wie die Provision geregelt ist. Das klärt ihr vorab vertraglich.

Die perfekte Präsentation deiner Immobilie

Egal, ob du es selbst machst oder einen Makler beauftragst: Die Präsentation ist alles. Dein Ziel ist es, dass sich potenzielle Käufer sofort vorstellen können, wie sie in deiner Wohnung leben. Hier kommt es auf die Details an.

Die Macht guter Fotos

Vergiss Handyfotos bei schlechtem Licht. Die ersten Eindrücke entstehen online, und oft entscheidet sich in den ersten fünf Sekunden, ob jemand dein Inserat weiterklickt. Lass professionelle Fotos machen. Tageslicht ist dein Freund. Räume alles auf, was nicht unbedingt hingehört – weniger persönliche Gegenstände, mehr Leerraum.

Denk an den „Wohlfühlfaktor“. Eine leere Wohnung wirkt oft steril. Ein paar Pflanzen, ein aufgeschlagenes Buch auf dem Tisch – das schafft Atmosphäre. Wenn du kannst, nutze eine virtuelle Besichtigung (360-Grad-Tour). Das spart dir Zeit, da nur wirklich interessierte Menschen vor Ort erscheinen. Falls du weitere Tipps für den privaten Wohnungsverkauf suchst, findest du auf unserer Seite viele nützliche Ratschläge.

Das Exposé: Mehr als nur Zahlen

Dein Exposé auf Immowelt muss alle harten Fakten liefern: Quadratmeterzahl, Baujahr, Heizungsart, Nebenkostenübersicht. Aber gib dem Text auch eine Seele. Beschreibe, warum du die Wohnung mochtest. War es der ruhige Innenhof? Die tolle Nachmittagssonne auf dem Balkon? Solche kleinen Geschichten bleiben im Gedächtnis.

Wichtig für Käufer ist auch die Dokumentation. Lege alle wichtigen Unterlagen bereit, bevor du startest, besonders den Energieausweis. Käufer, die nach dem „Energieausweis für Wohnung verkaufen“ suchen, wollen diese Information sofort sehen.

Der Verkaufsprozess: Besichtigungen und Verhandlungen meistern

Sobald dein Inserat online ist, wird es Zeit für die Besichtigungen. Hier zeigt sich, wie gut du vorbereitet bist. Du stehst im direkten Kontakt mit Menschen, die vielleicht dein größtes Vermögen kaufen wollen.

Die Organisation der Besichtigungstermine

Bündle Termine, wenn möglich. Anstatt jeden Interessenten einzeln zu empfangen, plane an einem Samstagnachmittag drei oder vier Termine hintereinander. Das erzeugt eine gewisse Dringlichkeit bei den Leuten. Sei pünktlich und gut vorbereitet. Alle Fenster auf, angenehme Temperatur, sauberer Geruch – das sind Basics.

Sei während der Besichtigung ein guter Gastgeber, aber kein Verkäufer. Höre mehr zu, als du redest. Welche Fragen stellen die Leute? Das verrät dir, welche Punkte für sie wichtig sind. Wenn jemand ständig das Badezimmer inspiziert, weißt du, dass der Zustand dieses Raumes entscheidend ist.

Die Kunst der Preisverhandlung

Fast jeder Käufer wird versuchen, den Preis noch etwas zu drücken. Das ist normal. Lege vorher für dich deine absolute Schmerzgrenze fest – der Preis, unter den du nicht gehen wirst. Wenn jemand darunter bietet, lehne höflich ab.

Argumentiere mit Fakten, nicht mit Emotionen. Wenn der Interessent sagt: „Die Küche ist alt, ich ziehe 10.000 Euro ab“, kontere mit: „Die Küche funktioniert einwandfrei, und die Bäder wurden erst vor fünf Jahren saniert. Der Preis spiegelt den Zustand wider.“ Verweise auf die Vergleichsobjekte, die du recherchiert hast.

Der Abschluss: Notar und Übergabe

Wenn ihr euch preislich geeinigt habt, beginnt die finale Phase. Du benötigst einen Kaufvertragsentwurf vom Notar. Lass dir Zeit, diesen Entwurf gründlich durchzulesen. Oftmals sind das juristische Texte, die man nicht mal eben überfliegt. Solltest du dir unsicher sein, ziehe einen Anwalt für Immobilienrecht hinzu, besonders wenn du den Verkauf privat abwickelst.

Der Notartermin selbst ist der formelle Akt. Hier wird der Kaufvertrag vorgelesen und unterschrieben. Erst danach wird der Kaufpreis fällig, meist nach Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch. Lass dir vom Notar genau erklären, wann welche Zahlungsschritte erfolgen.

Die Wohnungsübergabe erfolgt meist kurz nach dem Zahlungseingang. Das ist der Moment, in dem du alle Schlüssel übergibst. Führe ein detailliertes Übergabeprotokoll. Notiere alle Zählerstände (Strom, Wasser, Heizung) und halte fest, welche Einbauten mit verkauft werden. Dieses Protokoll schützt dich und den neuen Eigentümer nach dem Verkauf deiner Wohnung.

Häufig gestellte fragen

wie lange dauert es ungefähr eine wohnung zu verkaufen?

Die Dauer variiert stark nach Lage, Preis und Zustand der Wohnung. In sehr gefragten Lagen mit fairem Preis kann es nur wenige Wochen dauern. Realistisch solltest du für den gesamten Prozess, von der Erstellung des Inserats bis zur Unterschrift beim Notar, mindestens drei bis sechs Monate einplanen. Plane Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen ein.

sollte ich renovieren bevor ich meine wohnung inseriere?

Das kommt auf den Zustand an. Kleine kosmetische Mängel wie frische Farbe oder ein gereinigter Boden zahlen sich oft aus, weil sie den ersten Eindruck verbessern. Große, teure Sanierungen rechnet es sich meist nicht, da du die Kosten oft nicht vollständig über den Verkaufspreis zurückbekommst. Mache lieber eine realistische Preisreduzierung und lasse den Käufer später selbst entscheiden.

was kostet mich der verkauf meiner immobilie?

Die größten Kostenpunkte sind die Grunderwerbsteuer und Notarkosten, die aber in Deutschland meistens der Käufer trägt. Für dich als Verkäufer fallen Kosten für die Beschaffung von Unterlagen (Grundbuchauszug, Energieausweis), eventuelle Gutachterhonorare und natürlich die Maklerprovision an, falls du einen beauftragst. Halte diese Kostenpunkte transparent, wenn du den Nettoerlös berechnest.